Tarifbewegung der Metall- und Elektroindustrie 2020/2021

Empfehlung: 4% Verteilungsvolumen für Arbeitsplätze, Zukunft und Entgelt

  • 10.11.2020
  • Aktuelles, Rückblick

Beschäftigung sichern, Zukunft gestalten und Einkommen stärken und das mit einem Verteilungsvolumen von 4%. Das empfiehlt der Vorstand der IG Metall den Tarifkommissionen als Forderung für die Tarifverhandlungen in der Metall- und Elektroindustrie. Am 17.11. tagen diese bundesweit. In der Region Trier betrifft dies knapp 4000 IG Metall-Mitglieder in 12 Betrieben.

Das sind die Emfehlungen des IG Metall Vorstands an die regionalen Tarifkommissionen als Forderung für die Tarifbewegun in der Metall- und Elektroindustrie 2020/2021:

  • Eine Verbesserung der Tarifregelungen zur Beschäftigungssicherung durch Modelle der Arbeitszeitabsenkung mit Teilentgeltausgleich.
  • Einen tariflichen Rahmen für betriebliche Zukunftstarifverträge. Darin sollen konkrete Investitionen in den Standort festgeschrieben werden.
  • Ein Volumen von bis zu 4 Prozent zur Stärkung der Entgelte und Ausbildungsvergütungen, bei einer Laufzeit von 12 Monate. Dieses Volumen steht auch für Maßnahmen zur Beschäftigungssicherung zur Verfügung, etwa einen Teilentgeltausgleich bei Arbeitszeitabsenkungen.

 

Angleichung Ost

Die IG Metall verlangt von den Arbeitgebern Anpassungsschritte, um die weiter bestehende Schlechterstellung der ostdeutschen Beschäftigten bei Arbeitszeit und Stundenentgleten endlich zu beseitigen.

 

Bessere Ausbildung und Duales Studium

Tarifliche Regelungen zur Verbesserung der Ausbildung und für dual Studierende anzustreben - insbesondere die unbefristete Übernahme aller Ausgebildeten.

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